Gedanken zu #SchulboykottDE

Mit der Ansage, dass ab dem 27. April langsam irgendwie die Schulen wieder öffnen sollen, wie genau das auch immer aussehen mag, hat sich erst für NRW, dann für gesamt Deutschland ein # entwickelt. #SchulboykottDE

Seit Anfang März verbringen wir die Zeit Zuhause. Im Moment sind wir sechs Wochen Zuhause, und obwohl in diesem Zeitraum auch die Osterferien lagen, haben diese sich wahrscheinlich kaum von den anderen Tagen unterschieden.

Die Toten steigen immer noch, ebenso die Infizierten. Ein kritischer Umgang mit dem Virus und den Nachrichten dazu die wir erhalten ist nötig, trotzdem erscheint es nicht wirklich sinnvoll nach mehreren Wochen wo sich fast das ganze Land an die mehr oder weniger freiwilligen Regelungen gehalten hat, aufzuhören mit den Regelungen. Gesundheit geht uns alle an und nur um die Wirtschaft wieder anzukurbeln sie jetzt hinten anzustellen ist zwar typisch kapitalistisch, trotzdem etwas rational schwer erklärbar ist.

Insbesondere die Prüfungsklassen haben ein Problem. Die Gesundheit wird hier hinten an gestellt, nicht nur bei den Abiturient*innen, sondern auch bei denen der Realschulen. In fast ganz West und Mitteleuropa wurden die Abiturprüfungen für 2020 abgesagt, Deutschland natürlich nicht.

Es spricht nichts gegen ein Schulboykott, dabei sollten wir auch die Schüler*innen von anderen Schulen, mit anderen Abschlüssen unterstützen. Gemeinsam und solidarisch gegen die Prüfungen dieses Jahr. Vielleicht sind Forderungen auch nicht schlecht, sie sind keine generelle Lösung, aber könnten einen Weg zeigen, beispielweise:

-Schulen von Schüler*innen und Lehrer*innen selbstverwalten lassen

-Abschaffung der Notensysteme

-Abschaffung von (Über-)prüfungen